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Freitag, 1. Mai 2020

BAG-konformer 1.-Mai-Umzug? Inklusive BAG-konformer Schlusskundgebung? Hmmmm...

Wollen tun wir es nicht. So nicht. Aber wäre es möglich?
Ein Versuch...


Der 24er-Block
2 Meter Abstand. Das ist die Grund-Annahme.
6 Leute nebeneinander besetzen 10 Meter. Das geht in Zürichs Strassen. 
Die erste Reihe.
Zwischen zwei Reihen 2 Meter Abstand. 
Die zweite Reihe.
Dann eine leere Zwischenreihe, damit Leute auch ein- und ausfädeln können.
Die dritte Reihe. 
Nächster Block...
6 Leute nebeneinander besetzen 10 Meter.
Die vierte Reihe.
Zwischen zwei Reihen 2 Meter Abstand. 
Die fünfte Reihe.
Dann eine leere Zwischenreihe, damit Leute auch ein- und ausfädeln können.
Die sechste Reihe. 

So kriegen wir mit 10 Metern Breite und 10 Metern Länge 24 Leute BAG-konform zu einem 24er-Block. 


Buchegg- bis Albisriederplatz
Am Umzug nehmen in normalen Jahren 12'000 Leute teil. Gehen wir davon aus, dass sich das im Corona-Jahr nur etwa die Hälfte der Leute zumuten würden, also 6'000, dann brauchen wir 250 solche Blocks, also 2500 Meter, um den Umzug aufzustellen. 

Für die Besammlung wäre z.B. die Strecke vom Bucheggplatz bis zum Albisriederplatz geeignet. Sie misst gut 2,5 Km. Der anschliessende Umzug - entweder in Richtung Oerlikon oder Albisrieden - wäre PR-Mässig sinnlos. Eine Alternative ist die Besammlung in der Badenerstrasse, Spitze beim Bezirksgebäude, das Ende beim Schulhaus Kappeli in Altstetten draussen. Die Spitze des Umzugs würde via Usteristrasse-Bahnhofstrasse-HB-Central-Limmatquai das Bellevue erreichen - dann, wenn das Ende das Bezirksgebäude passiert. 
Ein Ausschnitt
Für eine angemessene Schlusskundgebung mit allen 6'000 Teilnehmer*innen müsste ein grosser Teil des Zürcher Seebeckens gedeckt werden (s. Illu - von der Badi Enge bis zur Badi Utoquai). Wir rechnen mit 20 Leuten pro Are, brauchen also 3 Hektare.

OK. Möglich wäre es.

Und anstatt 1.-Mai-Bändel würden wir Doppelmeter mit aufgedrucktem Slogan verkaufen:
"Solidarität ist das Mass aller Dinge!"


Die Schlusskundgebung

Sonntag, 30. April 2017

CKM6: Der Kampf um die Herzen und Köpfe

Gewinnt ihn die Rechte, den Kampf um die Herzen und Köpfe? 2014, nach dem Ja zur Abschottungsinitiative (auch MEI genannt) haben wir vom CKM festgestellt „die linke hat den kampf um die herzen und köpfe (gramsci) verloren.“ Eine verlorene Abstimmung - aber wir stehen wieder auf… Dieses Jahr nimmt uns Bernhard Walpen mit auf einen Rundgang in die Stadt und wir erkunden zusammen, wie mit Gramscis Werkzeugen neue Erkenntnisse aus der Stein gewordenen Hegemonie herausgeschält, freigelegt und nutzbar gemacht werden können.
Modern Times? Nie wieder…den Kampf um die Herzen und Köpfe verlieren! Dazu braucht es mehr als das richtige Framing!
Sonntag, 30.4.2017 - 16.30 Uhr  - Treffpunkt vor dem OK-Büro





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CKM3: Rebellische Städte!

Rebellische Städte…und ihr emanzipatorisches Potential…
Beginnt der neue Röstigraben am Stadtrand? Was macht Landluft, wenn Stadtluft frei macht? Können denn Städte freier, gerechter, sicherer sein - und unabhängig? Gibt es die Sanctuary Cities, in denen Grundrechte auch für Papierlose gelten? Könne Stadtbewegungen die Kommerzialisierung des urbanen Lebens brechen? Was ist dann ‚urbane Lebensqualität‘? Wer bleibt? Wer geht? Und wer bezahlt die Rechnung?Das sind Fragen, die wir uns stellen müssen - und den Antworten stellen müssen wir uns auch...Auf die Suche danach machen wir uns im CKM6 Rebellische Städte mit Philipp Klaus. Er ist Koordinator des INURA Neztwerks und damit sehr nah dran an der Entwicklung urbaner Protest- und Bürgerbewegungen. Auf der Basis der Arbeiten des marxistischen Stadtforschers David Harvey berichtet er vom emanzipatorischen Potential der Stadt und ihrer BewohnerInnen.
Nie wieder… Landluft? Was tun? Nächste LINKS!
Philipp Klaus, Koordinator INURA Neztwerk, inura.org
Sonntag, 30.4.2017 - 13 Uhr - Walcheturm


⇓⇓⇓⇓ Präsentation zum CKM ⇓⇓⇓⇓ 
+ Skript von Philipp Klaus zum Vortrag
+ nachgereichter Text zum Vortrag "A Conversation with David Harvey"


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  • Von Philipp Klaus
    • Einblick in die Vorlesung Stadt und Kultur (Präsentation)
    • Zu Urbane Kontexte der Kulturproduktion - Räume der Kreativwirtschaft

Sonntag, 17. März 2013

neustartschweiz: nach dem start... - CKM2013_NeustartSchweiz3


...die hunde bellen - das gemüse wächst weiter...

einige haben den start schon hinter sich:


Neustart, NeNa1, ortoloco und DANACH zeigen, wie sie unterwegs sind - an einem gemeinsamen infostand auf dem festgelände und vor und nach den veranstaltungen von neustartschweiz@ckm2013 im glaspalast.

infostand auf dem festgelände

Polizei 2.0 - CKM2013_Stadtentwicklung3

Polizei 2.0 - auch ein Aspekt der Stadtentwicklung

Sozial-, Aufwertungs- und Stadtmanagement - wie die Polizei für ihre neuen Aufgaben fit gemacht wird. Praxisbeispiele aus der Limmatmetropole zur urbanen
Sicherheitsarchitektur des 21. Jahrhunderts. Walter Angst, Gemeinderat Alternative Liste, nimmt den Faden aus seiner Präsentation CKM2012 wieder auf und erzählt die Geschichte weiter.


Sonntag 5. Mai 16 Uhr, Glaspalast 


CKM6: powerpointpräsentation als pdf

Goldgrube Zürich West - CKM2013_Stadentwicklung2

Goldgrube Zürich West 

Philipp Klaus präsentiert die Ergebnisse der Studie Immo Dorado Zürich West – Bilanz 2013
Stadtforscher Philipp Klaus vom INURA Zürich Institut, ist der Autor der Studie Immo Dorado Zürich West - Bilanz 2013. Er zeigt in seiner Präsentation, wie aus den Überbleibseln in den Industriearealen von Zürich West börsenkotierte Immobilienkonzerne Kapitalakkumulatoren gebaut haben, welche Rolle die öffentliche Hand dabei spielte und wie Lifestyle und Trendiness des Kreis 5 vermarktet werden. Ein Zitat aus der Studie: "Ohne Eigenleistung haben die ursprünglichen Eigentümer und die Investoren auf den Arealen enorme Aufwertungsgewinne realisiert – ohne Abschöpfung durch eine Mehrwertabgabe. Und wo es zu Übernahmen und Verkäufen kam, konnte die Grundstückgewinnsteuer dank legalen Steueroptimierungen zum Teil umgangen werden."

Samstag, 4. Mai 14 Uhr, Glaspalast 

powerpointpräsentation als pdf

Wer nimmt wem die Wohnungen weg? CKM2013_Stadentwicklung1

«Die Deutschen» und der Wohnungsmarkt

Wer nimmt wem die Wohnungen weg?
Wer bezahlt die explodierenden Mieten? 
Die Sozialgeographin Corinna Heye (www.raumdaten.ch) präsentiert die erstaunlichen Ergebnisse ihrer Studie über die Auswirkungen der Zuwanderung auf den Wohnungsmarkt im Kanton Zürich.
So viel schon vorab: nein, es sind nicht "Die Deutschen", wie kurzdenker@20minuten etc insinuieren...

Samstag, 4. Mai 12 Uhr, Glaspalast 

PS
zur frage der politischen korrektheit empfehlen wir "Konjunkturen der Hypermoral - Schuld und Bühne", NZZ, und "Zweite Welten" von Pfaller.

powerpointpräsentation als pdf und ergänzend die zeitspur zur folie 9 "Entwicklungsspuren: Zürcher Stadtquartiere" als pptx (herunterladen) und als gif (online betrachten oder herunterladen)

Wohnen und Arbeiten - arbeiten, um zu wohnen?

nicht von uns - aber eine veranstaltung, auf die wir gerne hinweisen:

wer hier wohnen will, muss mehr als arbeiten...

Wohnen und Arbeiten - arbeiten, um zu wohnen?

Das Recht auf Wohnen wird in städtischen Agglomerationen wie Zürich zum Luxusgut. Spekulanten verdienen sich dumm und dämlich, während normale Menschen kaum mehr bezahlbaren Wohnraum finden. Wer profitiert? Wer verliert? Und was können wir tun?

Information und Diskussion mit Marina Carobbio (Präsidentin Schweizerischer Mieterinnen- und Mieterverband), Niklaus Scherr, (Mieterinnen- und Mieterverband Stadt Zürich) und einem Live-Bericht mit Text und Bild aus „Immo Dorado Zürich West“ von Philipp Klaus, dem Autor der gleichnamigen Studie des Inura Zürich Instituts.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich GBKZ und des Mieterinnen- und Mieterverbandes (MV-Zürich)

Mittwoch, 1. Mai, 16 Uhr, Zeughaus 5