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Sonntag, 30. April 2017

CKM6: Der Kampf um die Herzen und Köpfe

Gewinnt ihn die Rechte, den Kampf um die Herzen und Köpfe? 2014, nach dem Ja zur Abschottungsinitiative (auch MEI genannt) haben wir vom CKM festgestellt „die linke hat den kampf um die herzen und köpfe (gramsci) verloren.“ Eine verlorene Abstimmung - aber wir stehen wieder auf… Dieses Jahr nimmt uns Bernhard Walpen mit auf einen Rundgang in die Stadt und wir erkunden zusammen, wie mit Gramscis Werkzeugen neue Erkenntnisse aus der Stein gewordenen Hegemonie herausgeschält, freigelegt und nutzbar gemacht werden können.
Modern Times? Nie wieder…den Kampf um die Herzen und Köpfe verlieren! Dazu braucht es mehr als das richtige Framing!
Sonntag, 30.4.2017 - 16.30 Uhr  - Treffpunkt vor dem OK-Büro





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CKM5: 100 Tage Trump - ein Blick aus dem Süden


Im Norden: Hinter der Fassade von ‚El Presidente‘ - sei er nun Erdnussfarmer, B-Movie-Schauspieler oder Immobilienspekulant - die immer gleichen gierigen Fratzen des Kapitalismus im Gerangel um Noch!Mehr!Ausbeutung!
Im Süden: Widerstandsbewegungen und Kämpfe, Hoffnung und Aufbruch, auch Frust und Versiegen - Kuba, die Revolution in Nica, Oel für alle aus Venezuela, das Starren auf die Mauer, El Buen Vivir - und ¡Hasta siempre!
Trump = Modern Times? Immer wieder … was? Alter Wein in neuen Schläuchen…oder…neuer Wein in alten Schläuchen? Dieter unternimmt einen Versuch zur Klärung.
Dieter Drüssel, Zentralamerika-Sekretariat
Sonntag, 30.4.2017 - 15 Uhr - Walcheturm

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  • 100 Tage Trump aus Sicht der NZZaS - Andreas Mink (mnk.), der Mann der NZZ in New York rapportiert wöchentlich in der NZZ am Sonntag, was Trump aus seiner Sicht tut und lässt. 
  • ...und auch aus der NZZaS eine Einschätzung der Neurolinguistin Elisabeth Wehling zum Wahlerfolg Trumps. Wehling hat sich in verschiedenen Medien zum Thema geäussert.  Im CKM1 lernen wir die Theorien Wehlings zum Framing kennen und überprüfen sie an tagesaktuellen Beispielen.

CKM4: Den Tumult institutionalisieren?


Ähnlich wie die Republiken der Antike sind die neuzeitlichen Demokratien konfrontiert mit der Frage, wie die sozialen Konflikte in einer Weise geregelt werden können, die das Gemeinwesen nicht gefährdet. Von Machiavelli bis zu Marx und den aktuellen Debatten stellt sich somit das Problem: ist es möglich, Konflikte zu institutionalisieren.
Modern Times? Administration der Konflikte? Und damit nie wieder… Was?
Sonntag, 30.4.2017 - 14 Uhr - Walcheturm



⇓⇓⇓⇓ Präsentation zum CKM ⇓⇓⇓⇓ 



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CKM3: Rebellische Städte!

Rebellische Städte…und ihr emanzipatorisches Potential…
Beginnt der neue Röstigraben am Stadtrand? Was macht Landluft, wenn Stadtluft frei macht? Können denn Städte freier, gerechter, sicherer sein - und unabhängig? Gibt es die Sanctuary Cities, in denen Grundrechte auch für Papierlose gelten? Könne Stadtbewegungen die Kommerzialisierung des urbanen Lebens brechen? Was ist dann ‚urbane Lebensqualität‘? Wer bleibt? Wer geht? Und wer bezahlt die Rechnung?Das sind Fragen, die wir uns stellen müssen - und den Antworten stellen müssen wir uns auch...Auf die Suche danach machen wir uns im CKM6 Rebellische Städte mit Philipp Klaus. Er ist Koordinator des INURA Neztwerks und damit sehr nah dran an der Entwicklung urbaner Protest- und Bürgerbewegungen. Auf der Basis der Arbeiten des marxistischen Stadtforschers David Harvey berichtet er vom emanzipatorischen Potential der Stadt und ihrer BewohnerInnen.
Nie wieder… Landluft? Was tun? Nächste LINKS!
Philipp Klaus, Koordinator INURA Neztwerk, inura.org
Sonntag, 30.4.2017 - 13 Uhr - Walcheturm


⇓⇓⇓⇓ Präsentation zum CKM ⇓⇓⇓⇓ 
+ Skript von Philipp Klaus zum Vortrag
+ nachgereichter Text zum Vortrag "A Conversation with David Harvey"


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  • Von Philipp Klaus
    • Einblick in die Vorlesung Stadt und Kultur (Präsentation)
    • Zu Urbane Kontexte der Kulturproduktion - Räume der Kreativwirtschaft

Samstag, 29. April 2017

CKM2: Fettere Brocken oder Game Over? Vom Umgang mit Raubsteuergeld

2‘300‘000‘000‘000 Franken - diese Summe belief sich 2013 das (deklarierte) Reinvermögen aller Firmen in der Schweiz. 2,3 Billionen, das ist 4 x mehr als das BIP, als der Wert aller in der Schweiz in diesem Jahr hergestellten Waren und Dienstleistungen.Die Schweiz ist zum globalen Bunker und Verschiebebahnhof für die Profite multinationaler Konzernen geworden. Die Brosamen, die als Steuerertrag unter unseren Tisch fallen, sind fette Brocken. Der Umgang damit stellt die Linke vor Fragen: wollen wir mehr fette Brocken oder weniger? Oder sagen wir: RAUS! und Game Over?
Nie wieder Fette Brocken? Nur noch dürre Brösmeli? Oder Neustart Schweiz? Modern Times auch hier…
Samstag, 29.4.2017 - 15 Uhr - Walcheturm



⇓⇓⇓⇓ Präsentation zum CKM ⇓⇓⇓⇓




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  • Ein interessantes Interview aus dem Dunstkreis dieses CKM-Themas mit Christoph Schaltegger, Professor für politische Ökonomie an der Universität Luzern aus der NZZ.
    Aus dem Artikel zitieren wir gerne die Ausführungen über die Finanzierung der Kantone von Paul Schneeberger (NZZ):
    Wie sich Kantone finanzieren
    P. S. ⋅ Blendet man die Transferzahlungen unter den Kantonen und zwischen dem Bund und den Kantonen aus, zeigt sich gemäss der schweizerischen Finanzstatistik, dass sich Kantone und Gemeinden zum grössten Teil über die Steuern natürlicher Personen finanzieren. Sie machen zwischen 94 Prozent (Appenzell Innerrhoden) und 64 Prozent (Zug) ihrer Steuereinnahmen aus. Mit über 20 Prozent schlagen die Steuern juristischer Personen in jenen Kantonen zu Buche, in denen metropolitane Zentren wie die Städte Zürich, Basel oder Genf liegen, hinzu kommen hier neben Zug auch Neuenburg und Tessin. Unterschiede im Verhältnis dieser beiden steuerlichen Einnahmequellen bilden Differenzen bezüglich Lage, Kulturraum, Strukturen und Standortpolitik der einzelnen Kantone ab.
  • "Es ist ein trüber Donnerstagmorgen in Zürich, regnerisch, kühl – aber vor dem Sturm, der über die internationalen Finanzmärkte peitscht, fühlen sich die meisten sicher." Die NZZ lässt Martin Vollenwyder, ehemaliger Finanzvorsteher der Stadt Zürich, über Zürich, die Banken, die Steuern berichten. Keine Insel - und trotzdem damals knapp am Game Over vorbeigeschrammt. Und jetzt? Die Brocken werden wieder fetter. Und jetzt?

CKM1: Politisches Framing - eine Einführung


Wie wird Meinung hergestellt? Am Anfang war das Wort… Ja aber - Wörter bestehen aus mehreren Bedeutungsebenen. Dies müssen Gruppen berücksichtigen, wenn sie politisch erfolgreich sein wollen. Im CKM1 lernen wir die Theorien der Kognitionsforscherin Elisabeth Wehling zum Framing kennen und überprüfen sie an tagesaktuellen Beispielen.
Newspeak? Nie wieder…Manipulation? Modern Times!
Susy Greuter und Otto Tschuor (beide sind Mitglieder des Denknetz)
Samstag, 29.4.2017 - 14 Uhr - Walcheturm


⇓⇓⇓⇓ Präsentation CKM2017 - Susy Greuter ⇓⇓⇓⇓ 
⇓⇓⇓⇓ Skript CKM2017 - Susy Greuter ⇓⇓⇓⇓ 
⇓⇓⇓⇓ Präsentation CKM2017 - Otto Tschuor ⇓⇓⇓⇓ 

...und, ebenfalls empfehlenswert: ⇓⇓⇓⇓ Präsentation zum Framing-Input am RD-Kongress in Basel 2017 ⇓⇓⇓⇓ 


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    Mittwoch, 15. März 2017

    Ein kritischer Blick auf den diesjährigen Slogan "Was tun! Nie wieder Faschismus!"

    Der diesjährige Slogan des 1. Mai- Komitees ist ein Aufruf und lautet
    „Was tun! Nie wieder Faschismus!“

    Was tun? 
    Und nie wieder…was? 
    Das CKM-Team weiss, dass es nicht reicht, ‚was‘ zu tun. Und wir möchten dich auch nicht dazu aufrufen, einfach ‚was‘ zu tun. „Was denn?“ würdest du zu recht fragen, "irgendwas?" Und wir…wir wüssten es vielleicht auch nicht. Was wir aber wissen: Wir wollen nicht nur verhindern, was auch immer (und das ist ein weites Feld). Wir wollen aufbauen, erschaffen, schöpferisch. Aber was? Nun, vielleicht wissen wir es beide - und es ist nicht das gleiche... Wir diskutieren also, streiten, einigen uns - oder auch nicht. Aber so ist die Welt… Und: wir wollen nicht Worthülsen rufen. Das Echo wäre Leere!
    Also haben wir uns entschieden, dieses Jahr die CKM-Serie wieder aufzunehmen, damit wir, jede/r für sich und gemeinsam miteinander, lernen, nachdenken, diskutieren, streiten, handeln... um dann auf einer neuen Ebene weiter zu machen, dran zu bleiben... Dialektik...

    Wir erzählen darum 2017 ein paar Kapitel der Geschichte
    „Modern Times - oder ‚Nie wieder…was?‘“

    Das Programm steht und verspricht, spannend zu werden...

    Samstag, 7. Januar 2017

    Ein Crashkurs für zuhause

    Bis zum 1. Mai dauert es noch... Was tun? Wir empfehlen dir den genialen Crashkurs des Denknetz: die Russiche Revolution jährt sich zum 100. Mal. 
    Lassen wir gleich Autor Beat Ringger aus der Einleitung zu Wort kommen: 

    2017 jährt sich die Russische Revolution von 1917 zum hundertsten Mal. Die Machtergreifung der Bolschewiki und die spätere stalinistische Konterrevolution haben das letzte Jahrhundert geprägt. 
    Mit ihm sind viele Fragen verbunden: 

    • Welche Rolle spielen revolutionäre Umwälzungen in der Geschichte? 
    • Fressen Revolution ihre Kinder – alle, immer? 
    • Waren in Russland die Voraussetzungen überhaupt vorhanden, um den Sprung in eine sozialistische Programmatik zu wagen? 
    • Hätte es Alternativen zur stalinistischen Konterrevolution gegeben? 
    • Führte das Konzept einer ‚revolutionären Avantgarde‘ zwangsläufig zur Diktatur der Partei? 
    • Wie verhalten sich das subjektive Wollen fortschrittlicher AkteurInnen und die objektiven Verhältnisse und Zwänge? 
    • Wie steht es um Planwirtschaft, Rätedemokratie, Diktatur des Proletariats, demokratische Institutionen und Freiheiten?
    ...und was lernen wir aus der Geschichte? Wie beeinflusst das unser Erkennen, Denken und Handeln?

    Den Diskurs 24 findest du hier oder direkt auf der Seite des Denknetz - und daselbst auch weitere spannende Diskurse.

    Wir wünschen viel Zeit und intellektuelles Vergnügen beim Lesen und Studieren und beim Stöbern in der schier bodenlosen Fülle von Hinweisen auf Quellen aller Art. 

    Sonntag, 1. Januar 2017

    ...wir machen weiter...





    ...gleich bauen wir weiter am CrashKurs Marxismus...