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Dienstag, 11. März 2014

entgegen gegenteiliger angaben

die autorinnen gabi schwelger, gianna molinari und werner rohner lesen aus staatsschutzakten verschiedener personen. eine lesung, bei der die sprache der überwacher im zentrum steht, bei der absurdes auf erschreckendes trifft.
eine praktische kooperation der lesenden mit dem CKM

ort&zeit:
sonntag, 4. mai, 12 uhr, glaspalast




diese veranstaltung ist teil der drei geschichten, die wir mit den CKM2014 erzählen

mehr:

auf dem weg zum sonnenstaat?

„Ich kann mich doch Erkenntnisquellen zur Gesundung der Gesellschaft, zur Intakthaltung auch der Verfassungsideen und Verfassungsleitziele nicht verschliessen. Man muss einen lebenswerten Staat schaffen. Einen Staat der Bürger – einen transparenten Staat. Und den können sie nur technisch transparent machen. Ja, das ist natürlich ein Sonnenstaat, aber der ist machbar heute. Hier in der Polizei ist das machbar.“
Horst Herold im Spätsommer 1980 im Gespräch mit dem Anwalt, 
Journalisten und Bürgerrechtler Sebastian Cobler. Publiziert in Transatlantik, November 1980


horst herold, 1971 bis 1981 präsident des BKA, setzte seine hoffnung in den „computer als gesamtgesellschaftliches diagnoseinstrument“. die polizei sah er „als koppelungsstelle“ zur dynamischen „gestaltung unseres normen- und pflichtensystems“. wenn sie einen sozialschädlichen tatbestand feststelle, müsse sie den gesetzgeber auffordern, „eine normglocke“ über diesen zu legen. der polizei selbst sprach er eine „gesellschaftssanitäre aufgabe“ zu.
der computer gehört heute zur polizeilichen grundausrüstung. dass die polizei immer wieder anstösse gibt, tatbestände als „sozialschädlich“ zu betrachten und neuen normglocken zu entwickeln, ist kaum zu bestreiten. ist es aber zulässig, in der sich auf völlig neuer stufenleiter reproduzierendenpolizeilichen datenbeschaffung und ‑verarbeitung und den polizeilichen interventionen zur regelung des zusammenlebens im öffentlichen raum keimzellen eines sonnenstaats heroldscher prägung zu sehen?
walter angst, gemeinderat der AL, spinnt den faden weiter, den er im CKM 2012 (raum- und crowdkontrolle) und 2013 (polizei 2.0 – auch ein aspekt der stadtentwicklung) aufgenommen hat.



präsentation zur veranstaltung
hier anschauen und herunterladen...

ort&zeit:
sonntag, 4. mai, 14 uhr, glaspalast



diese veranstaltung ist teil der drei geschichten, die wir mit den CKM2014 erzählen

pig data und dein televisor

«The instrument (the telescreen, it was called) could be dimmed, but there was no way of shutting it off completely.» (1984, georg orwell, 1949)
…und ein menschenleben später… 
«CO-TRAVELER, The NSA's Cell Phone Location Tracking Program, maps the relationships of cell phone users across global mobile network cables, gathering data about who you are physically with and how often your movements intersect with other cell phone users. The program even tracks when your phone is turned on or off.» (www.eff.org, DECEMBER 5, 2013)

nach einer kurzen einführung in einen aspekt von big data basteln wir in diesem CKM einfach und schnell einen handy-OFF -hülle.

ort&zeit:
sonntag, 4. mai, 15.15 uhr, glaspalast - ein bastelkurs

präsentation zur veranstaltung und link-liste
präsentation
liste mit links zur präsentation (und als pdf)
die handyOFFhülle: wie man sie macht (als pdf)

diese veranstaltung ist teil der drei geschichten, die wir mit den CKM2014 erzählen

Montag, 10. März 2014

Dienstag, 23. April 2013

2013 - das CKM-programm zum drucken und verteilen





na dann: heraus zum 1. mai!
...so ein netter plakatvorschlag von coop zum 1. mai...


Sonntag, 17. März 2013

Commons und Nachbarschaften - CKM2013_NeustartSchweiz1

früher hatten wir noch reale allmenden und
wirkliche freundInnen...
holen wir und das echte leben zurück!

nachbarschaft und commons

neustartschweiz stellt neustartschweiz vor.

Als Alternative zur „Tragödie der Märkte“ wird heute immer intensiver über die Commons, Gemeingüter, Gemeinwohlwirtschaft, Allmende usw. diskutiert. Wie können diese Commons institutionalisiert werden? Wie werden sie effektiv verwaltet um nicht in der „Tragödie der Allmende“ zu enden? Neustart Schweiz macht dazu einige Vorschläge. Es würde uns interessieren, was ihr dazu denkt.

Hans E. Widmer, Neustart Schweiz


Mittwoch, 1. Mai 2013, 18Uhr, Glaspalast

text und powerpoint-präsentation von P.M./hans.e.widmer

nachbarschaften (er)finden - CKM2013_NeustartSchweiz2

...und wie alle jahre wieder - der CKM-stadtrundgang...

heuer suchen und finden wir nachbarschaft.
oder heisst es wohl besser "suchen und erfinden wir nachbarschaften"?
wir gehen zusammen mit P.M. auf die suche nach möglichen bolobolos in der jetztzeit. und mit hans widmer erfinden wir nachbarschaften auf einem rundgang im kreis 4.

die spur führt vom zeughaushof aus richtung 3eck, kalchbreite, lochergut, erismannhof und an der bäckeranlage entlang zurück aufs festgelände.

Sonntag, 5. Mai 2013, 11Uhr, vor dem OK-Büro auf dem Festgelände

neustartschweiz: nach dem start... - CKM2013_NeustartSchweiz3


...die hunde bellen - das gemüse wächst weiter...

einige haben den start schon hinter sich:


Neustart, NeNa1, ortoloco und DANACH zeigen, wie sie unterwegs sind - an einem gemeinsamen infostand auf dem festgelände und vor und nach den veranstaltungen von neustartschweiz@ckm2013 im glaspalast.

infostand auf dem festgelände

CrashKursMarx – jetzt aber richtig!

wir haben jetzt seit jahren CrashKursMarxismus angeboten. lektionen in handlungsrelevantem wissen. immer am 1. mai. jetzt wollen wir es noch mal wissen, nägel mit köpfen machen: CrashKursMarx:

«Das Kapital»

marx hat da mehr als 2000 seiten geschrieben. band 1-3. kein roman. und auch nicht wirklich romantisch. ja, muss man das lesen? kann man das überhaupt - in zeiten von 20minuten? in zeiten, wo ein kid 30 mio kriegt für eine app, die lange texte auf 400 zeichen eindampft. das kapital, karl marx, in 3 tweets...
und du, willst du «Das Kapital» von karl marx lesen? hm? vielleicht? ja?
bernard walpen weiss, wie es geht. und es gibt hilfe, unterstützung, ohne tricks. lesen gehört einfach  dazu. nicht in 20minuten, nicht als SMS, nicht als tweet. PolyluxMarx unterstützt dabei und michael heinrich mit "Wie das Marxsche Kapital lesen?" auch. 

und was es bringt? wir zitieren da gerne aus der einleitung zur lesehilfe PolyluxMarx:
„Wer sich auf die intensive Lektüre des Kapital einlässt, entdeckt, dass die oft unhinterfragten Grundkonstanten unseresalltäglichen Lebens und Überlebens – Geld, Eigentum oder Warentausch – zum Kapitalismus gehören und ihn grundlegend prägen, dass sie jedoch keineswegs überhistorische, gar gottgegebene Naturnotwendigkeiten sind. Hinter den Dingen werden gesellschaftliche Verhältnisse, Beziehungen zwischen Menschen sichtbar. Diese in all ihrer Widersprüchlichkeit begrifflich zu durchdringen, zeichnet die Stoßrichtung des Marxschen Hauptwerkes aus.“ 
das hat auch uns überzeugt!
hast du jetzt lust? auf ein experiment? hast etwas zeit? neugier? dann bist du an diesem CKM richtig: lass uns zusammen wissen produzieren, statt konsumieren!
CKM bietet organisatorische und logistische unterstützung (anmeldung, kursadmin, lokalitäten etc.). mehr wissen wir noch nicht. mehr wissen wir nach dem kurs!



Sonntag, 5. Mai 2013, 14 Uhr, Glaspalast

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eine gruppe in bern ist bereits dran, marx zu lesen und hat in ihrem artikel "Die Waffe der Kritik gegen das kapitalistische Gesellschaftssystem" auch ausgeführt, warum das sinn macht: "Gesellschaftliche Phänomene müssen wir in ganzheitlichen Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnissen zwischen sozialen Klassen (Kapitalbesitzer und Lohnabhängige) und Gruppen (Frauen–Männer, Einheimische–Ausländer, Alte–Junge etc.) denken und in ihren historischen Entwicklungen einbetten." (zitiert aus dem erwähnten artikel).

Polizei 2.0 - CKM2013_Stadtentwicklung3

Polizei 2.0 - auch ein Aspekt der Stadtentwicklung

Sozial-, Aufwertungs- und Stadtmanagement - wie die Polizei für ihre neuen Aufgaben fit gemacht wird. Praxisbeispiele aus der Limmatmetropole zur urbanen
Sicherheitsarchitektur des 21. Jahrhunderts. Walter Angst, Gemeinderat Alternative Liste, nimmt den Faden aus seiner Präsentation CKM2012 wieder auf und erzählt die Geschichte weiter.


Sonntag 5. Mai 16 Uhr, Glaspalast 


CKM6: powerpointpräsentation als pdf

Goldgrube Zürich West - CKM2013_Stadentwicklung2

Goldgrube Zürich West 

Philipp Klaus präsentiert die Ergebnisse der Studie Immo Dorado Zürich West – Bilanz 2013
Stadtforscher Philipp Klaus vom INURA Zürich Institut, ist der Autor der Studie Immo Dorado Zürich West - Bilanz 2013. Er zeigt in seiner Präsentation, wie aus den Überbleibseln in den Industriearealen von Zürich West börsenkotierte Immobilienkonzerne Kapitalakkumulatoren gebaut haben, welche Rolle die öffentliche Hand dabei spielte und wie Lifestyle und Trendiness des Kreis 5 vermarktet werden. Ein Zitat aus der Studie: "Ohne Eigenleistung haben die ursprünglichen Eigentümer und die Investoren auf den Arealen enorme Aufwertungsgewinne realisiert – ohne Abschöpfung durch eine Mehrwertabgabe. Und wo es zu Übernahmen und Verkäufen kam, konnte die Grundstückgewinnsteuer dank legalen Steueroptimierungen zum Teil umgangen werden."

Samstag, 4. Mai 14 Uhr, Glaspalast 

powerpointpräsentation als pdf

Wer nimmt wem die Wohnungen weg? CKM2013_Stadentwicklung1

«Die Deutschen» und der Wohnungsmarkt

Wer nimmt wem die Wohnungen weg?
Wer bezahlt die explodierenden Mieten? 
Die Sozialgeographin Corinna Heye (www.raumdaten.ch) präsentiert die erstaunlichen Ergebnisse ihrer Studie über die Auswirkungen der Zuwanderung auf den Wohnungsmarkt im Kanton Zürich.
So viel schon vorab: nein, es sind nicht "Die Deutschen", wie kurzdenker@20minuten etc insinuieren...

Samstag, 4. Mai 12 Uhr, Glaspalast 

PS
zur frage der politischen korrektheit empfehlen wir "Konjunkturen der Hypermoral - Schuld und Bühne", NZZ, und "Zweite Welten" von Pfaller.

powerpointpräsentation als pdf und ergänzend die zeitspur zur folie 9 "Entwicklungsspuren: Zürcher Stadtquartiere" als pptx (herunterladen) und als gif (online betrachten oder herunterladen)

Wohnen und Arbeiten - arbeiten, um zu wohnen?

nicht von uns - aber eine veranstaltung, auf die wir gerne hinweisen:

wer hier wohnen will, muss mehr als arbeiten...

Wohnen und Arbeiten - arbeiten, um zu wohnen?

Das Recht auf Wohnen wird in städtischen Agglomerationen wie Zürich zum Luxusgut. Spekulanten verdienen sich dumm und dämlich, während normale Menschen kaum mehr bezahlbaren Wohnraum finden. Wer profitiert? Wer verliert? Und was können wir tun?

Information und Diskussion mit Marina Carobbio (Präsidentin Schweizerischer Mieterinnen- und Mieterverband), Niklaus Scherr, (Mieterinnen- und Mieterverband Stadt Zürich) und einem Live-Bericht mit Text und Bild aus „Immo Dorado Zürich West“ von Philipp Klaus, dem Autor der gleichnamigen Studie des Inura Zürich Instituts.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich GBKZ und des Mieterinnen- und Mieterverbandes (MV-Zürich)

Mittwoch, 1. Mai, 16 Uhr, Zeughaus 5 

Montag, 25. Februar 2013

"zum 1. mai" - die 3. sinfonie von dimitri schostakovitsch - CKM2013_Kultur1

die kunst als neuschöpfung der wirklichkeit...

...wir hätten sie gerne aufgeführt, in zürich, am 1. mai 2013, die 3. sinfonie von dimitri schostakovitsch "zum 1. mai" - kultur gehört auch zum crashkurs marxismus. 
wir hätten, das sind schon too many ifs, leider. kein geld für ein orchester, kein geld, das zeughaus 5 in einen konzertsaal zu verwandeln... 

aber auch genosse dimitri hatte mühe, sein werk auf die bühne zu bringen:
"Am 28. Januar brachte die Prawda einen wahrscheinlich von Stalin selbst geschriebenen, nicht signierten (das heißt, von der Partei abgesegneten) Artikel „Chaos statt Musik“ über die Oper heraus, in dem das Werk als Ausdruck „linksradikaler Zügellosigkeit“ und „kleinbürgerlichen Neuerertums“ gegeißelt und mit dem „Formalismus“-Vorwurf verdammt wurde. Dies war aufgrund der Signalwirkung katastrophal. Alle Aufführungen wurden gestoppt; Schostakowitsch erfuhr davon auf einer Konzertreise im Norden. Ein Kritiker nach dem anderen tat Abbitte und stolperte über seine vorherigen Meinungen. Die nächsten Monate schlief Schostakowitsch, mit einem kleinen Koffer unter dem Bett, in seinen Kleidern, stets gewärtig, wie damals üblich des Nachts von der Geheimpolizei abgeholt zu werden." (aus wikipedia)

ein artikel in der NZZ über "Dmitri Schostakowitsch und die sowjetische Musik der 1920er Jahre" ist spannend zu lesen und bringt viel hintergrundinformation. und macht lust auf mehr als nur text.
mehr? das können wir hier bieten:

https://www.youtube.com/watch?v=F31YwZZGlW4

Sonntag, 20. Januar 2013

CKM2013 - eine vorschau

illustration von neustart schweiz

klar: auch am 1. mai 2013 wird es ein programm von CrashKursMarxismus geben! die vorbereitungen laufen -wie man so sagt- auf hochtouren - oder beim stadtwandern... 


der fokus liegt heuer auf der reproduktion, dem lebensalltag, auf dem zusammenleben, dem wohnen, der lebensgestaltung, der versorgung. wir gehen auch den fragen nach: wo leben wir, wer lebt auch noch dort, wer nicht mehr. und wie? und warum?
oder: woher und wie kommt das essen auf den tisch? warum stehen wir plötzlich wieder auf dem acker und warum lieben unsere kinder das gemüse?
mal wieder ganz praktisch! aber auch mit einem analytischen blick dahinter. auch dieses jahr gilt: ohne gute theorie keine gute praxis. und ohne praxis nützt die theorie nichts, verdorrt im schrank zwischen buchdeckeln. schade wärs...
jaja der turm stürzt ein!
CKM2013 also: wir planen einen block zu problemen, einen zu lösungen. und auch einen beitrag darüber, womit wir zu rechnen haben, wenn wir nicht nur an der urne was gegen die ursachen der probleme tun und uns nachdrücklich für eine lösung einsetzen.
kryptisch?
macht nix. ein erster konkreter hinweis aber: neustart schweiz! - part of the solution, i'd say...
mehr ab heute. laufend.

PS
die produktion vernachlässigen wir diesmal - und verweisen gerne auf die wertvolle arbeit des denknetz schweiz zu diesem thema (und zu anderen).